Baldur: Das strahlende Licht und der Schatten über Asgard
Shownotes
Als Sohn von Odin und Frigg verkörpert Baldur die reine Güte und das vollkommene Licht, in dessen Nähe nichts Unreines existieren kann. Wir besuchen seine glänzende Halle Breidablik und erfahren, wie ein tragischer Wurf seines blinden Bruders Höðr das Schicksal der Götterwelt erschüttert.
‼️ Diese Folge wurde von einer echten menschlichen Stimme für dich erzählt. 100 % authentisch, ohne KI-Generierung.
🎙️ Sprecher: Justin Lange - https://www.instagram.com/justinlnge/
Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen zurück in den alten Geschichten des Nordens.
00:00:14: In der letzten Folge haben wir Njörd begleitet, Den milden Gott des Meeres Der Wohlstand bringt und Wind und Wellen denkt.
00:00:30: Am heutigen Tag wenden wir uns einer Gestalt zu Die in den Alten Texten wie ein Licht erscheint Ein Gott, dessen Wesen so rein war, dass nichts Dunkles in seine Nähe treten konnte.
00:00:55: Ein Sohn Odins geliebt von allen und geachtet selbst von den Riesen!
00:01:07: Es ist Baldur der strahlende Gott des Lichts.
00:01:15: Lege dich gern entspannt hin atme ruhig und lass uns dieser stillen, leuchtenden Gestalt begegnen.
00:01:31: Baldur ist Sohn von Odin dem Allvater und Frick der Götten der Ehe, der Fürsorge und des Wissens um Schicksale.
00:01:49: Von beiden erbte Baldur nicht Macht sondern Reinheit.
00:01:57: es heißt nichts Böses konnte in seiner Nähe bestehen.
00:02:04: Baldur lebt in Breytherblick, einer Halle, deren Name weiter Glanz bedeutet.
00:02:15: In den Überlieferungen heißt es, dass dort nichts Unreines jemals gefunden wurde.
00:02:24: Breyatherblick gilt als eine der hellsten Orte in ganz Asgard ruhig klar und erfüllt von einer besonderen Reinheit die nur Baldur ausstrahlt.
00:02:42: Hier lebt er mit seiner Frau Nana, einer milden und treuen Göttin, die genau wie er für Sanftheit steht.
00:02:57: Eines Tages begann Baldur von seinem eigenen Tod zu träumen.
00:03:05: Die Träume waren dunkel, seltsam und bedrückend – und obwohl er nichts fürchtete spürte er, dass sie ein Zeichen waren.
00:03:19: Er erzählte Frik davon und schon bald wussten alle Asen von diesen Visionen.
00:03:29: die Götter waren erschüttert denn wenn selbst Baldur der reinste unter ihnen sein Ende voraus ahnte muss da etwas im Gefüge der Welt in Bewegung geraten seien.
00:03:51: wollte nicht tatenlos zusehen.
00:03:55: Sie wanderte durch alle Welten und bat jedes Wesen, jeden Stein, jede Pflanze, jedes Tier und jedes Metall ihrem Sohn keinen Schaden zuzufügen – und alle gaben ihren Schwur!
00:04:17: Die Welt selbst schien sich auf die Seite Baldus zu stellen.
00:04:25: als Frick-Zerückkehrte waren die Asen erleichtert.
00:04:31: Sie glaubten, dass nun nichts mehr geschehen konnte.
00:04:36: Doch eines hatte Frick nicht gebeten – Die junge Mistel!
00:04:45: Sie war klein und schien harmlos so sehr.
00:04:52: Das Frick glaubte sie könne keinen Schaden anrichten.
00:04:59: als die Götter wussten das Baldur nix geschehn konnte begannen sie ein seltsames Spiel.
00:05:08: Sie warfen Steine auf ihn, schossen mit Speeren und schlugen mit Ästen alles um zu sehen wie jeder Gegenstand harmlos von ihm abprallte.
00:05:25: Baldur stand inmitten ihrer Versuche und blieb unversehrt.
00:05:31: er lachte sogar darüber.
00:05:35: so wurde aus Sorge ein Spiel Ein Ausdruck der Freude, das Baldur nun unverletzbar schien.
00:05:50: Doch Loki –der Listenreiche– sah bald dass etwas fehlte.
00:05:59: Er erkundigte sich bei Frick in Verkleidung und Frick erzählte ihm von der Mistel, der einzigen Pflanze die sie nicht gebeten hatte.
00:06:13: Loki ging hinaus und er fand die Mistel.
00:06:19: Sie war wirklich klein, unscheinbar.
00:06:26: Fast weich doch er schnitzte daraus einen Schaft leicht und schmal und kehrte zurück.
00:06:41: unter den Göttern stand Höther Baldurs blinder Bruder.
00:06:47: Er sah die Spiele nicht Und konnte nicht daran teilnehmen.
00:06:54: Loki trat zu ihm und bot ihm die Mistel an.
00:07:00: Er sagte, er könne Höther helfen.
00:07:04: Damit auch er einen Schuss wage.
00:07:08: Höther will ich da ein – nichts Böses ahnend!
00:07:14: Er war blind und wusste nicht was er in den Händen hielt.
00:07:21: Unter Loki's Führung warf Höther den Schaft.
00:07:27: Er traf Baldur Und Baldur fiel.
00:07:33: Sofort wurde die Freude der Götter zu einer Stille.
00:07:39: Der Glanz Baldurs Erlosch und ein tiefer Schatten lag plötzlich über Asgard, denn Baldur war tot.
00:07:54: Die Mythen erzählen weiter von den Folgen dieses Moments – Von Trauer Versuchen der Rettung Und dem endgültigen Beginn der Ereignisse die eines Tages zu Ragnarök führen.
00:08:15: Doch diese Geschichten gehören in eine später erzellte Folge.
00:08:22: Heute bleiben wir bei dem hellen Bild Baldurs, bei seiner Reinheit und bei seiner Stille.
00:08:35: Damit endet unsere zwanzigste Reise durch die Mythen des Nordens!
00:08:44: Wir haben Baldur kennengelernt – den strahlenden Sohn Odins, den liebsten unter den Göttern und das Licht, dass selbst von Riesen geachtet wurde.
00:09:02: Wenn du möchtest, nimm dieses Licht in deinen Schlaf.
00:09:11: Den Glanz von breiter Blick die Ruhe seiner Hallen und die Stelle Reinheit eines Gottes der von allen geliebt wurde.
00:09:29: Gute Nacht!
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