Die Kinder Lokis: Fenrir, Hel und die Midgardschlange
Shownotes
Gemeinsam mit der Riesin Angrboda zeugt Loki drei der außergewöhnlichsten Wesen der nordischen Mythologie: den Riesenwolf Fenrir, die Totengöttin Hel und die gewaltige Weltenschlange Jörmungandr. Erfahre, warum die Götter diese Wesen nicht aus Hass, sondern als Teil des weltlichen Gleichgewichts an ihre Plätze fügten. Von den Tiefen des Ozeans bis zur magischen Fessel Gleipnir.
‼️ Diese Folge wurde von einer echten menschlichen Stimme für dich erzählt. 100 % authentisch, ohne KI-Generierung.
🎙️ Sprecher: Justin Lange - https://www.instagram.com/justinlnge/
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Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen zurück in den alten Geschichten des Nordens.
00:00:14: In der letzten Folge haben wir Piazzi begleitet, den Riesen in Adler gestalt und gesehen wie seine Taten die Götter herausforderten.
00:00:32: Am heutigen Tage wenden wir uns einem stillen aber doch bedeutenden Teil der nordischen Mythen zu Den Kindern Lokis.
00:00:47: Sie sind drei Wesen, die in den alten Texten eine ganz besondere Rolle spielen.
00:00:57: Ihre Natur ist ein Teil des großen Gefüges der Welt!
00:01:05: Wir sprechen über Fenrier, über Hell und über Jörmungandar – Die Mitgardschlange.
00:01:16: Lege dich gern ruhig hin, atmet tief und lass uns diese drei gestalten, in der sanften Reihenfolge der Mythen betrachten.
00:01:32: Loki zeugte diese drei Kinder mit der Riesen-Angerbotha.
00:01:40: Ihr Name bedeutet Kummerboten oder die, die Sonne bringt doch die Texte geben keine Wertung darüber ab welche Beziehung sie zu Loki hatte.
00:01:56: Sie lebte in Jötunheim Und dort kamen diese drei ungewöhnlichen Wesen zur Welt.
00:02:07: Als die Asen von ihrer Existenz erfuhren, fürchteten sie nicht die Kinder selbst sondern das was ihre Gestalten andeuteten Kräfte, die groß waren und schwer einzuordnen.
00:02:28: so entschieden die Götter dass Sie handeln mussten Nicht aus Hass oder aus Bosheit.
00:02:38: Sie waren vorsichtig.
00:02:42: Die Götter sahen zuerst auf die Schlange, sie war nicht groß als sie entdeckt wurde doch sie wuchs unaufhörlich und niemand wusste wann ihr Wachstum enden würde.
00:03:01: Odin nahm die Schlangen und warf sie in das große Meer dass Midgard umgibt.
00:03:09: dort wuchs sie weiter so lange bis sie eines Tages die ganze Welt umschlangen.
00:03:20: So wurde sie Jörmungandar, Die gewaltige Welten-Schlange.
00:03:27: In den alten Texten heißt es, dass sie so groß wurde, Dass Sie ihren eigenen Schwanz in den Mund nahmen.
00:03:38: Ein Kreis der die Welt begrenzt und zugleich schützt!
00:03:45: In dieser Form lebt sie im Meer ruhig tief und verborgen.
00:03:57: Das zweite Kind war hell, weder schön noch schrecklich!
00:04:06: Sie war von geteilter Gestalt – die eine Hälfte ihres Körpers wirkte lebendig, die andere war blass-und still wie Schatten.
00:04:24: Odin erkannte das sie eine Macht überleben und tot hatte.
00:04:30: Er sannte sie hinab in die nördlichste aller Welten, nach Hellheim.
00:04:39: Dort erhielt sie die Herrschaft über jene Menschen, die eines natürlichen Todes sterben – nicht im Kampf, nicht durch Waffe sondern durch Alter, Krankheit oder Schicksal.
00:05:01: Helbe kam ein Reich ruhig und weit!
00:05:07: Sie herrscht nicht durch Grausamkeit, sondern durch Ordnung.
00:05:15: Sie empfängt und bewahrt.
00:05:20: Und so bleibt sie, eine stille Wächterin über jene die ihren Weg gegangen haben.
00:05:30: Das dritte Kind war ein Wolf doch Fenrier war kein gewöhnlicher Wolf.
00:05:40: Er war ein Wesen das sehr schnell wuchs und schon bald größer war als jeder andere seiner Art.
00:05:53: Die Asen versuchten zuerst, ihn aufzuziehen und zu zämen.
00:06:00: Viele Texte berichten das.
00:06:02: nur Tür!
00:06:03: Der Gott des Mutes und der Ehre.
00:06:06: es wagte dem Wolf nahezu sein doch Fenrier wuchs weiter und seine Kraft wurde so groß dass die Götter erkannten dass sie handeln mussten.
00:06:24: Sie hatten Furcht vor seiner Zukunft Also trafen sie den Entschluss, Fenrir zu binden.
00:06:34: Die Zwerge schmiedeten schließlich ein Band – das Gleibnir genannt wird!
00:06:42: Es war dünn wie eine Seidenschnoa, weich wie ein Schleifenband.
00:06:48: Doch seine Kraft kam aus Dingen die es in der Welt kaum gab dem Atem eines Fisches, den Wurzeln eines Berges, dem Rauschen einer Katze und weiteren Symbolen des Unmöglichen.
00:07:10: Fenria akzeptierte die Prüfung, doch nur wenn einer der Götter seine Hand in das Maul des Wolfes legte, Tür trat vor, legte seine Hand ins Maul – und Fenria ließ sich binden!
00:07:33: Als Fenria merkte, dass er nicht loskam, schloss sich sein Maul und Tür verlor seiner Hand.
00:07:45: Die Götter legten einen Stein zwischen Fenriers Kiefer.
00:07:50: Doch die Texte sagen klar, er lebt, er wartet und er soll erst am Ende der Welt seine Fesseln sprengen.
00:08:04: doch diese Geschichte gehört zu den letzten Tagen Und nicht zu diesem Abend.
00:08:14: In den Mythen sind diese drei Gestalten nicht böse Nicht feindlich nicht verflucht.
00:08:25: Sie sind Kräfte, Groß natürlich unvermeidlich.
00:08:34: Jörmunganda bewahrt die Welt in ihrem Kreis, Hell bewahrts die Toten in ihrem Reich und Fenrir hält eine Kraft inne, die noch nicht entfesselt ist.
00:08:55: Sie alle sind ein Teil des Gleichgewichts sowie Licht- und Schatten Sommer und Winter, Leben und Tod.
00:09:11: Damit endet unsere sechsundzwanzigste Reise durch die Mythen des Nordens!
00:09:20: Wir haben die drei Kinder Lokis kennengelernt – Fenrier, Hell- und die Mitgardschlange.
00:09:31: Drei Wesen, die nicht aus Bosheit handeln sondern aus ihrer Natur heraus Teil der Ordnung sind.
00:09:45: Wenn du möchtest, nimm die Ruhe dieser Erkenntnis mit in deinen Schlaf.
00:09:56: Das stille Kreisen einer Schlange im Meer, den weiten friedlichen Saal Hellheims und die ruhen der Kraft eines Wolfes, der noch schläft.
00:10:15: gute Nacht!
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