Hermods Ritt nach Helheim: Der Versuch, Baldur zu retten
Shownotes
Nach dem tragischen Fall des Lichtgottes Baldur bringt Hermod, ein Sohn Odins, den Mut auf, das Unmögliche zu wagen. Auf dem achtbeinigen Pferd Sleipnir reitet er neun Nächte lang durch die Finsternis hinab in das Totenreich Helheim, um mit der Herrscherin Hel um Baldurs Rückkehr zu verhandeln. Erfahre mehr über Hermods beschwerliche Reise über die Flussbrücke Gjallarbrú und den berührenden Versuch der Götter, die ganze Welt zum Weinen zu bringen.
‼️ Diese Folge wurde von einer echten menschlichen Stimme für dich erzählt. 100 % authentisch, ohne KI-Generierung.
🎙️ Sprecher: Justin Lange - https://www.instagram.com/justinlnge/
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Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen zurück in den alten Geschichten des Nordens.
00:00:13: In der letzten Folge haben wir Idun begleitet, die Hüterin der Äpfel der Jugend, deren stille Aufgabe das Gleichgewicht der Götter bewahrt.
00:00:33: Heute kehren wir zu einer Geschichte zurück, die wir bereits berührt haben – es ist die Fortsetzung des Schicksals von Baldur, dem strahlenden Sohn Odins, dessen Tod eine tiefe Stille über Asgard brachte.
00:01:03: Doch die Geschichte endet nicht mit seinem Fall!
00:01:10: Die Götter geben ihn nicht sofort auf, lege dich gern bequem hin, atme ruhig und gleichmäßig diesem stillen Versuch folgen, Baldur zurückzuholen.
00:01:36: Nachdem Baldur gefallen war lag eine tiefe Ruhe über Asgard.
00:01:45: die Götter standen still und selbst ihre Stimmen wurden leiser denn Baldur war nicht nur ein Gott er war ein Wesen das von allen geliebt wurde.
00:02:06: seine Halle blieb leer Und sein Licht war verschwunden.
00:02:15: Odin, sein Vater und Frick – seine Mutter trugen diese Stille in sich.
00:02:27: Doch sie wollten nicht hinnehmen, dass Baldur für immer verloren war!
00:02:34: Deshalb entschied Odin das jemand nach Hell reiten sollte, in das Reich der Toten um Baldur
00:02:44: zurückzufordern.".
00:02:48: Diese Aufgabe erhielt Hermod, ein Sohn Odins.
00:02:56: Er bestieg Sleipnir das achtbeinige Pferd und ritt hinab in die dunklen Wege zwischen den Welten.
00:03:11: Neun Nächte und neun Tage dauerte seine Reise.
00:03:18: Er ritt durch Täler ohne Licht über Wege, die still und schwer waren und kaum betreten wurden.
00:03:29: Schließlich erreichte Hermod die Brücke Chialabru, die über einen Fluss führt, der das Reich der Lebenden vom Reich der Toten trennt.
00:03:46: Dort stand die Wächterin Modgut, die ihn anhielt und nach seinem Namen fragte.
00:03:56: Hermod erklärte, dass er zu hell reite um Baldur zu suchen.
00:04:03: Modgut ließ ihn daraufhin passieren und Hermut ritt weiter, bis er Hellheim erreichte.
00:04:14: Das Reich der Göttin Hell.
00:04:18: dort fand Erbaldur.
00:04:22: Er saß in der Halle nicht leidend, nicht gefangen sondern ruhig wie jemand, der seinen Platz angenommen hat neben ihm Vananna Seine Frau, die ihm nach seinem Tod gefolgt war.
00:04:51: Hermod blieb eine Nacht in dieser stillen Halle.
00:04:56: Am nächsten Morgen trat Hermod vor Hell.
00:05:00: Er bat sie Baldur freizugeben.
00:05:05: Er sprach von der Trauer der Götter Von der Lehre in Asgard Und davon wie sehr Baldur vermisst wurde.
00:05:17: und Hell hörte ihm zu Ohne Zorn ohne Hass.
00:05:26: Und dann gab sie ihm eine Antwort.
00:05:30: Sie sagte, dass Baldo zurückkehren dürfe aber nur unter einer Bedingung wenn alles in der Welt um ihn weine Alles lebendige und alles Unbelebte.
00:05:52: Nur dann würde sie ihn freigeben.
00:05:58: Wenn auch nur ein Wesen sich Weigere zu trauern müsse Baldo bleiben.
00:06:05: Hermut nahm diese Antwort mit sich zurück.
00:06:10: Er ritt wieder denselben Weg, über die Brücke durch die stillen Täler bis er wieder Asgard erreichte.
00:06:22: Dort berichtete er was er gesehen hatte und welche Bedingung hellgestellt hatte.
00:06:32: Die Göttersanden boten aus in alle Welten.
00:06:38: Sie batten alles zu weinen für Baldur Menschen Tiere, Steine, Bäume und selbst das Metall.
00:06:55: Und alle taten es!
00:06:59: Die Welt war erfüllt von Trauer – doch auch von Hoffnung.
00:07:07: Doch als die Booten eine Höhle erreichten, fanden sie dort eine Riesen namens Thöck.
00:07:18: Sie bat man ebenfalls um Baldo zu weinen.
00:07:23: Doch sie antwortete, dass sie nicht weinen wolle.
00:07:29: Sie sagte, dass Hell ihn behalten solle.
00:07:35: Und so blieb Baldur in Helheim.
00:07:41: In den alten Texten wird gesagt, das Thöck niemand anderes war als Loki in Verkleidung doch die Geschichte verharrt in diesem Moment in einer einzigen Stimme, die sich verweigert.
00:08:07: Als die Götter dies erfuhren kehrte die Hoffnung zur Ruhe zurück.
00:08:14: Baldur blieb in Hellheim, doch die Mythen sagen, dass er nicht für immer verloren ist.
00:08:27: Nach den letzten Tagen der Welt wird er zurückkehren – in eine erneuerte Welt!
00:08:37: So endet die Geschichte, nicht im Dunkel sondern in einem leisen Ausblick.
00:08:49: Diese Erzählung zeigt dass selbst die Götter nicht alles ändern können.
00:08:59: Es gibt Dinge, die geschehen und deren Lauf nicht aufgehalten wird Doch zugleich trägt die Geschichte eine stille Hoffnung in sich Dass das was verloren scheint Nicht für immer verschwindet.
00:09:28: Damit endet unsere Zweiunddreißigste Reise durch die Mythen des Nordens.
00:09:39: Wir haben Baldur's Weg nach Helbe gleitet und den Versuch der Götter gesehen, ihn zurückzuholen!
00:09:50: Wenn du möchtest, nimm diese Ruhe mit in deinen Schlaf – die stillen Wege zwischen den Welten, die leise Hoffnung und die Gewissheit, dass manche Dinge in ihrer Zeit zurückkehren.
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